DIY Promotion Teil 2 – Social Media & Pressearbeit (Audiosteps x Spinnup)

Hier hast du die komplette Kontrolle darüber, wie und wann du dich selbst promotest. Nutze die Vorteile deiner eigenen Kanäle in vollem Umfang, anstatt dich darauf zu verlassen, dass du irgendwann von einem Blog oder einer einflussreichen Person entdeckt wirst. Es gibt unzählige Erfolgsstorys über Künstler*innen, die ihre Karriere ohne Hilfe von außen und nur durch den Aufbau ihrer eigenen Fanbase gestartet haben.

Volle Kontrolle über Social Media

Regelmäßigkeit und Beharrlichkeit sind der Schlüssel zur erfolgreichen Nutzung von Social Media. Wenn du zur Vergesslichkeit neigst, solltest du eine tägliche Erinnerungsnotiz für die Postings auf deinen ausgewählten Kanälen programmieren. Und wenn du genügend Zeit dafür hast, nutze die Terminplanungsdienste, die wir im Abschnitt „Tools“ aufgelistet haben, um deine Woche so gut wie möglich vorauszuplanen. Denke daran, Zeit für spontane Posts einzuplanen. Bei einem bevorstehenden Release erstelle für jede Woche einen ungefähren Plan, was du posten möchtest, damit du nichts Relevantes vergisst (Mehr dazu weiter unten).

Social-Media-Experten sprechen von „Hygiene-Inhalten“ und „Hero-Inhalten“. „Hygiene“ meint tägliche Posts, die das Interesse deiner Follower aufrechterhalten. „Hero“ steht für deine Releases, Videos, Tourneetermine – also alles, was unter deiner Anhängerschaft für Aufregung sorgt. Es ist wichtig, regelmäßige „Hygiene-Inhalte“ und herauragende „Hero-Spitzen“ zu haben. Die Mischung macht’s!

Die verschiedenen Arten von Posts

Du solltest darüber nachdenken, was die Stützpfeiler deiner Social-Media-Inhalte sind. Damit sind verschiedene Themenbereiche gemeint, die zu dem passen, was du tust und dir helfen, Ideen für Posts zu finden, wenn dir mal nichts einfällt. Zum Beispiel:

Behind-the-Scenes- oder Backstage-Fotos.

Videos von Proben/Studioaufnahmen.

Inspirierende Musik von anderen Künstlern.

Artikel oder Podcasts über Musik oder andere Musiker, die du interessant findest.

Verlosungen von Gratis-Tickets oder Gästelistenplätze zu deinen Konzerten.

Fragen an deine Follower, die sie zu einer Reaktion animieren, wie zum Beispiel: Welchen Track sollte ich eurer Meinung nach covern oder remixen?

Rezensionen oder Presseartikel zu deinen Songs und Konzerten.

Selbst zusammengestellte Playlists, die auch deine eigenen Tracks beinhalten.

Eine Frage-Antwort-Runde über die Live-Funktion (Q & A) mit deinen FansWöchentliche Posts zu Hashtags wie #ThrowbackThursday sind eine weitere gute Möglichkeit, um das Interesse deines Publikums aufrechtzuhalten. Du kannst dazu existierenden Social- Media-Trends folgen oder dir deine eigenen wiederkehrenden Hashtags und Mottos ausdenken. Zum Beispiel könntest du jeden Mittwoch einen Track posten, der dich inspiriert hat oder jeden Samstag eine Playlist mit deinen Lieblingssongs der vergangenen Woche zusammenstellen. Oder du könntest jeden Montag einen neuen Video-Blog posten, in dem du deinen Followern über deine Wochenend-Gigs oder Proben erzählst. Wenn du eine Idee für einen regelmäßigen Post hast, der einzigartig ist und der visuell aus den Feeds des Publikums heraussticht, dann befindest du dich auf dem richtigen Weg.

Interaktion mit anderen

Je mehr du mit deinen Fans und anderen Künstler*innen, die du magst, interagierst, desto aufmerksamer wird man auf dich werden. Beantworte die Kommentare und Fragen deiner Fans und zeige ihnen deine Wertschätzung darüber, dass sie dir folgen und mit dir interagieren (bis du schließlich so berühmt bist, dass du mit der Beantwortung der Nachrichten, die du kriegst, nicht mehr nachkommst).

Kommentiere und like die Posts anderer Künstler*innen. Reagiere auf die Posts deiner bevorzugten Festivals, Labels, Blogs und Websites. Vernetze dich – online oder persönlich, z. B. auf Konzerten – mit anderen Artists und Bands und frage sie, ob sie deine Posts und Tweets weiterleiten, und biete an, dasselbe im Gegenzug auch für sie zu tun. So könnt ihr eure Musik dem Publikum des jeweils anderen näherbringen. Der Aufbau solcher Beziehungen kann zwar langwierig, aber am Ende wirklich ausschlaggebend dafür sein, dass du z. B. bei der jeweiligen Band einen Support-Slot bekommst oder ihr später auf andere Weise kollaboriert.

Erweitere die E-Mail-Adressenliste für regelmäßige Newsletter

Verlasse dich niemals nur darauf, deine Präsenz auf Social Media auszubauen, um dich selbst zu promoten. Es ist zweifellos der wichtigste Bereich, wenn es darum geht, unmittelbar mit deinen Fans zu kommunizieren, aber ein regelmäßiger Newsletter bietet darüber hinaus die Möglichkeit, deine Follower und Fans kompakt mit allen wichtigen Neuigkeiten auf den neuesten Stand zu bringen. Ein Newsletter eignet sich z. B. perfekt dazu, die Info über die Veröffentlichung deiner neuen Single zu verbreiten, eine Tour (mit VVK-Link) anzukündigen oder eine Videopremiere zu feiern.

Alle guten Anbieter von Website-Baukästen sowie von Mailinglisten stellen Tools zur Verfügung, damit du mithilfe von Anmeldeformularen, die in deiner Website eingebettet oder über einen eindeutigen Link aufzurufen sind, E-Mail-Adressen interessierter Fans sammeln kannst. Zudem bieten Bandcamp und Fan-Gate-Services wie Hypeddit die Möglichkeit, kostenlose Downloads im Tausch gegen E-Mail-Adressen zur Verfügung zu stellen.

Egal welche Methode du verwendest, um E-Mail-Adressen deiner Fans zu sammeln – vergewissere dich, dass sie der 2018 in Kraft getretenen EU-DSGVO entspricht. Es ist in jedem Fall gut, einen Service zu verwenden, der eine doppelte Einverständniserklärung erfordert. Hierzu bekommen die Nutzer*innen einen Bestätigungslink zugesendet, auf den sie klicken müssen, damit das Newsletter-Abo wirksam wird.

Versuche, nicht mehr als einmal pro Monat eine E-Mail an deine Verteilerliste auszusenden und auch nur dann, wenn es wirklich erzählenswertes Neues gibt. Nachdem es eine Form der Kommunikation ist, die etwas mehr in die Privatsphäre anderer eingreift, solltest du sie behutsam einsetzen und nur für spezielle Anlässe verwenden.

Social Marketing

Es ist allgemein bekannt, dass du mittlerweile leider etwas Budget in die Hand nehmen musst, wenn deine Facebook-Beiträge einigermaßen vielen Leuten angezeigt werden sollen. Eine organische Reichweite deiner Posts, also eine Verbreitung, für die du nichts bezahlen musst, gelingt nur in den seltensten Fällen.

Social Marketing kann eine gute Investition in die Vergrößerung deiner Reichweite darstellen, sofern es richtig angewendet wird. Wenn du wichtige Termine verkünden möchtest, wie ein neues Release oder ein Konzert, dann mache dich mit dem Werbeanzeigen-Manager von Facebook (auch für Instagram verwendbar) vertraut und probe den Umgang damit anfangs mit einem kleinen Budget.

Social Marketing kann eine gute Investition in die Vergrößerung deiner Reichweite darstellen, sofern es richtig angewendet wird.

Lege zuallererst deine Prioritäten fest. Möchtest du die Anzahl deiner Streams und Follower auf Spotify steigern oder diesmal eher Karten für dein Konzert verkaufen? Habe ein klares Ziel vor Augen, wenn du die Werbeanzeige aufsetzt. Denke dann darüber nach, wer dein Zielpublikum ist, also wen du konkret ansprechen möchtest. Wie alt sind deine Fans? Aus welchen Städten kommen sie? Willst du mit deinem gesponserten Post vor allem die ansprechen, die dir schon folgen, oder eher neue Fans hinzugewinnen und aufgrund dessen eher Leute fokussieren, die bereits Fans einer anderen, ähnlichen Band sind?

Mit dem Werbeanzeigen-Manager für Facebook und Instagram kannst du ganz konkrete Zielgruppen adressieren. Du könntest zum Beispiel 18- bis 25-Jährige ins Auge fassen, die in einem 10-km-Radius des Veranstaltungsorts, an dem du spielen wirst, leben, Fans einer ähnlichen Band sind und deiner Seite noch nicht folgen. Je genauer du deine Zielgruppe kennst, desto besser kannst du diese gezielt ansteuern. Verwende hierfür nicht nur die Statistiken deiner Fans auf Facebook, sondern beziehe z. B. auch die Daten von Spotify for Artists mit ein.

Promote dich bei Blogs und anderen Medien

Es ist nicht einfach, für die eigene Präsenz auf Blogs, Webseiten und im Radio zu sorgen, und es kann entmutigend sein, wenn du auf viele versendete Anfragen verhältnismäßig nur wenige Antworten erhältst. Aber man darf nicht so schnell aufgeben und muss einiges an Zeit investieren, bis die Promotion Früchte trägt. Wenn du genug Durchhaltevermögen mitbringst und konsequent an der Verbreitung deiner eigenen Musik arbeitest, wirst du im Laufe der Zeit immer mehr die richtigen Menschen erreichen, die genau deine Art von Musik feiern und dich in ihren Medien featuren wollen.

Im ersten Schritt gilt es festzustellen, wer diese Menschen sind.

Wie schon erwähnt, musst du Recherchen anstellen und herausfinden, auf welchen Blogs und in welchen Medien du präsent sein möchtest. Verschaffe dir einen Überblick darüber, welche Blogs, Playlisten und Radiosender bereits Bands und Künstler*innen medial beleuchten bzw. in ihren Listen haben, die deiner Musik ähneln. Fang am besten immer in deiner Heimatstadt an bzw. dort, wo du ohnehin schon eine erste Fanbase aufbauen konntest oder bereits Konzerte spielst.

Im zweiten Schritt machst du dich auf die Suche nach einer Möglichkeit, wie du mit jenen Ansprechpartner*innen in Kontakt treten kannst.

Die Wege, Redakteur*innen oder Tastemaker zu kontaktieren, sind heute so vielfältig wie nie zuvor und das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, Kontaktdaten dieser Leute rauszufinden.
Da du vorrangig E-Mail-Adressen ermitteln möchtest, ist z. B. Hunter.io ein guter Ausgangspunkt. Hier kannst du auf Domains, z.B. deinlieblingslabel.com, nach E-Mail- Adressen bzw. der E-Mail-Form des Unternehmens suchen. Der Dienst durchforstet das Internet, um alle Varianten von name@deinlieblingslabel.com. zu finden. So kannst du herausfinden, welches Format die E-Mail-Adressen eines bestimmten Unternehmens haben, z. B. vorname.nachname@deinlieblingslabel.com oder vorname@deinlieblingslabel.com. Wenn du also den Namen der Person weißt, deren Adresse du suchst, dann kannst du dir die E-Mail-Adresse auf diese Weise erschließen.

Twitter, XING und LinkedIn sind ebenfalls gute Plattformen, wenn es darum geht, Kontakte zu knüpfen und Leute auf dich aufmerksam zu machen. Das gilt immer mehr auch für Direktnachrichten bei Instagram.

E-Mail-Adressen sind bei Facebook-Pages auch manchmal unter dem Reiter „Info“ zu finden. Alternativ kannst du es über die Messenger-Funktion der jeweiligen Seite versuchen.

Im dritten Schritt gilt es, die zuvor zusammengetragenen Kontakte gezielt anzusprechen, sodass sie im besten Fall Interesse zeigen und auf deine Anfrage reagieren.

Erstelle eine Tabelle mit Kontaktinfos zu Redaktionen und den jeweiligen Ansprechpartner*innen. Erweitere diese Liste fortlaufend und versuche sie, auf dem aktuellsten Stand zu halten, denn die Zuständigkeiten innerhalb einer Redaktion ändern sich hin und wieder mal. Richte E-Mail- Gruppen und Verteiler in deinem E-Mail-Programm ein, zum Beispiel unterteilt in Radio-, Online-, Booking-Kontakte u. a. – je nachdem, welche Aufteilung für dich am übersichtlichsten ist. Jede der Untergruppen kannst du nun jeweils in einer gemeinsamen E-Mail anschreiben, achte dabei aber unbedingt darauf, dass du keine offenen Verteiler schickst, also alle Empfänger- Adressen ausschließlich in das BCC-Feld deines E-Mail-Programms einfügst. Als offizielle Empfänger-Adresse kannst du deine eigene angeben. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dass nicht aus Versehen alle Empfänger*innen sehen, wem du die E-Mail sonst noch geschickt hast, weil du dummerweise eben mal nicht das BCC-Feld genutzt hast, versende besser einzelne Mails mit persönlicher Anrede.

Denn: Deinen E-Mails eine persönliche Note zu geben, auch wenn es mehr Zeit in Anspruch nimmt, ist zwar aufwändiger, aber du wirst so bessere Antwortquoten erzielen.

Es ist erstaunlich, wie viele Leute auf persönlich adressierte E-Mails antworten, wenn du ihnen eine höfliche und professionell wirkende Anfrage sendest.

Playlisten bei Spotify, Youtube und Sound- cloud

Dass du mit deiner Musik natürlich so schnell wie möglich auf die begehrten Playlisten der großen Redaktionen von Spotify, Apple Music und Co. gelangen möchtest, versteht sich von selbst. Gerade für Newcomer scheint der Weg dorthin manchmal sehr beschwerlich, aber wir zeigen dir die Zwischenschritte, anhand derer du die besten Voraussetzungen schaffst, damit dich die Redaktionen bei den großen Diensten auf dem Schirm haben.

Spotify

Zum weltweit größten Streamingdienst gibt es natürlich Einiges zu erzählen – viele wertvolle Infos zur Plattform und den Tools, die dir Spotify for Artists bietet, haben wir in diesem Artikel für dich zusammengetragen, dort erfährst du auch, wie du das neue Pitching-Tool für kommende Releases verwendest. Was es mit den neuen personalisierten Editorial Playlists auf sich hat und welche Vorteile dir das als Artist bietet, haben wir in diesem Artikel näher erläutert.

Generell gilt: halte deine Spotify-Künstlerseite – wie alle anderen Social-Media-Profile auch – immer auf dem neuesten Stand, was den Bio-Text, Fotos und Social-Media-Links zu deinen anderen Plattformen wie Instagram und Twitter betrifft. Überlege dir mindestens alle zwei Wochen, welches Release, welche Playlist oder welchen nächsten Konzerttermin zu als deinen Artist’s Pick featuren willst.

Youtube

Über die Jahre haben sich unzählige Channels etabliert, die wahlweise über Video-Playlisten oder auch über Live-Streams dein Video oder deinen Track einbinden und so einer großen Followerschaft zugänglich machen.
Dabei gibt es für jedes Genre eigene Tastemaker und Kanäle, die du für eine Einbindung kontaktieren kannst. Unter „Kanalinfo“ findest du in der Regel eine E-Mail-Adresse. Alternativ findest du zu vielen Youtube-Kanälen auch zugehörige Facebook Pages oder Instagram- Accounts, über deren Message-Funktion du die Betreiber kontaktieren kannst.

SoundCloud

Auch auf Soundcloud gibt es für jedes Genre passende Playlisten, die deine Musik potentiell einem großen Publikum näherbringen können. Gehe hier ähnlich vor wie bei Spotify und Youtube auch, suche nach Musik, die zu deiner passt und schau dir an, in welchen Listen die Tracks gefeaturt werden. Kontaktieren kannst du andere Profile auf SoundCloud ganz einfach über die Nachrichten-Funktion. Praktischerweise lassen sich hier auch gleich deine Tracks in der Nachricht mitschicken und so den Leuten vorschlagen.

Mache die Presse auf deine Musik aufmerksam

Unter dem Begriff „Presse“ werden manchmal alle Medienbereiche unter einen Hut gesteckt, tatsächlich meint es im engeren Sinn jedoch hauptsächlich Printmagazine und auch Onlinemedien wie Blogs, kurzum: alles, was hauptsächlich Informationen und News über das geschriebene Wort verbreitet. Neben Radioleuten und Playlist-Kurator*innen sitzen hier also die wichtigsten Meinungsmacher*innen, die dir zu großer Aufmerksamkeit für deine Musik verhelfen können. Sie sollten daher frühzeitig über wichtige News auf dem Laufenden gehalten werden.

Sei jedoch selektiv bei der Auswahl derer, die du mit deinem Material bemustern, also über deine Musik informieren willst und schicke die Neuigkeiten nur an Leute und Medien, für die sie auch relevant ist. Finde heraus, wer über die Art von Künstler*innen schreibt, die du magst und schicke diesen Personen Tracks, Tourdaten und News wann immer es etwas wirklich Relevantes zu berichten gibt. Wenn du in ihrer Nähe ein Konzert spielst, dann biete ihnen an, sie auf die Gästeliste zu setzen, ohne dass sie im Tausch dafür eine Kritik schreiben müssen. Sie werden dir nicht von vornherein Platz in ihrer Kolumne anbieten, aber wenn du sie zu deinem Konzert locken kannst, damit sie sehen, was du machst, könntest du auf lange Sicht davon profitieren.

Submithub ist die richtige Anlaufstelle, wenn du Blogger kontaktieren möchtest. Hier kannst du deine Musik an Blogs weiterleiten, die über jene Musikrichtung schreiben, der du ebenfalls angehörst. In einem Feld kannst du sogar angeben, welcher Musik von anderen Künstler*innen deine Musik ähnelt. Mach hier genaue Angaben und sei absolut ehrlich. Beachte jedoch, dass du für die meisten guten Blogs SubmitHub-Credits, also ein Art Guthaben verwenden musst, um ihnen dein Projekt ans Herz legen zu können. Du entscheidest vorab, wie viel Guthaben, also wie viele Credits du erwerben möchtest. Ein bisschen Geld musst du also investieren, wenn du Submithub nutzen möchtest. Viele Onlinemedien akzeptieren Einsendungen jedoch mittlerweile nur noch über diese Plattform – es lohnt sich daher, sich Submithub genauer anzusehen.

Kontaktiere Radiosender

Recherchiere zunächst die Stationen und Sendungen, die zu deiner Musik passen – gerade unter den öffentlich-rechtlichen Sendern gibt es zahlreiche Programme, die den Fokus auf Newcomer-Förderung gelegt haben und auch noch unbekannteren Acts eine Fläche geben. Bei Radio Fritz, der Jugendwelle des RBB ist das z. B. das Format „Fritz Unsigned“.

Auch Campus-Stationen (fast jede Uni hat ihr eigenes Programm) oder private Lokalradiosender sind gute Anlaufstellen, deine Musik zum ersten Mal ins Radio zu bringen.

Manche Künstler*innen legen sich eine alternative E-Mail-Adresse an, z. B. ManagementName@ meineBand oder PromoterName@meineBand, um damit die Presse, Radiostationen und Medienleute zu kontaktieren, damit es so aussieht, als hätten sie ein Management oder ein Promotion-Team, das bei Presseaussendungen hilft. Es kann einen etwas professionelleren Eindruck machen, wenn nicht jede E-Mail offensichtlich von dir selber kommt, ist aber umso peinlicher, wenn deine Taktik irgendwann doch auffliegt. Die Entscheidung liegt also ganz bei dir.

Author: Dieser Artikel wird präsentiert von Spinnup – Dein Digital Musikvertrieb by Universal Music Group

Das könnte Dich auch interessieren:

HINTERLASSE EINEN POST

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 Jahre Audiosteps - Wir verlosen 1x FabFilter Pro-Q 3 + 1x BOZ Digital Sasquatch Kick Machine 2JETZT MITMACHEN
+ +