Panorama Workshop #2 – Die Phantommitte

Die Phantommitte

Das Stereo-Verfahren wurde von Alan Blumlein 1931 bei EMI Records erfunden. Das Patent lief 1959 aus und wurde nicht verlängert. Und das zu einem Zeitpunkt, als das Stereo-Format gerade seinen Siegeszug antrat. Es zeichnet sich durch ein psychoakustisches Phänomen aus, das als “Phantom Mitte” bekannt ist. Bei der Phantom Mitte addieren sich die Schallereignisse zweier Lautsprecher sich so, als wenn ein weiterer imaginärer Lautsprecher im Zentrum zwischen den zwei echten Lautsprechern stünde. Die imaginäre Mitte (Phantom Mitte) kann sich manchmal bewegen. Daher hat sich in den Kinos und Heimkino-Lautsprecher-Anlagen ein dritter Center-Lautsprecher durchgesetzt. Im Musik-Bereich wurde dies bis kurzem nicht angenommen, und ist auch heute noch eher selten zu finden. Das liegt wohl daran, dass die Konsumenten, immer mehr auf Kompaktlautsprecher setzen und sich keine zwei großen Lautsprecher mehr ins Zimmer positionieren möchten. Von drei ganz zu schweigen.

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