EPISODEN:

Synthesizer 1×1 #5 – Mai Tai FX – Das Salz in der Suppe

Im 5. Teil unserer Serie „Synthesizer 1×1“ geht es nach unserer Sommerpause und einem kurzen Rückblick auf die Teile 1-4 weiter mit der FX-Sektionen des Presonus-Synthies Mai Tai. Welche Effekte sind on board, wie setzt ihr diese ein und wie klingen sie? Effekte sind das Salz in der Synthiesuppe!

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Overview & Erläuterungen
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Phaser: Das Audiosignal durchläuft zwei Signalwege. Während ein Signalweg das unbearbeitete Signal durchläuft, wird dieses im 2. Signalweg zeitlich verschoben und dem 1. Signalweg wieder hinzugemischt. Dadurch enstehen Auslöschungen, die den speziellen Phasersound erzeugen. Gut geeignet für Lead- und Padsounds.

Chorus:  Das Audiosignal durchläuft auch hier zwei Signalwege. Der 1. Weg wird wieder unbearbietet vom Originalsignal durchlaufen. Auf dem 2. Weg wird eine identische Kopie des 1. Weges mit einer mehr oder weniger starken Tonhöhenveränderung durchlaufen. So entsteht der Eindruck einer „Verdopplung“ oder „Schwebung“. Gut geeignet für Lead- und Padsounds.

Flanger: Das Audiosignal wird in zwei Signalwege aufgeteilt. Der 1. Weg bleibt wieder unbearbeitet. Der 2. Weg wird in der Zeit laufend variiert (1-20 ms). Dadurch ergeben sich variierende Schwankungen in der Tonhöhe und sogenannte Kammfiltereffekte. Gut geeignet für Lead- und Padsounds.

Delay: Beim Delay werden eine oder mehrere Verzögerungen/Kopien des Originalsignals erzeugt, wodurch ein echoartiger Sound erzeugt wird.

Reverb: Schallwellen werden in Räumen und der Umgebung je nach Wellenlänge kontinuierlich Reflektiert. Mit dem Reverbeffekt ist es möglich, Räume und das Reflektionsverhalten auf ein Signal zu übertragen.

Distortion: Beim „Verzerrer“ wird das Signal mit harmonischen Obertönen angereichert und klingt so wärmer, aggressiver, hervorstechender. Je nach Intensität des Effektes spricht man von Overdrive, Distortion oder Fuzzboxen. Je nach „Schaltungstyo“ lassen sich „Verzerrer“ mit Röhren und Transistoren erzeugen. Siehe auch: https://www.audiosteps.de/was-ist-eigentliche-der-klirrfaktor-thd/

Panner: Mit einem Panoramaregler (auch Panoramapotentiometer, kurz Panpot) wird die Lautstärkeverteilung eines Audiosignals auf den linken und rechten Kanal geregelt. Ein Auto-Panner schwingt je nach Einstellung periodisch hin und her.

Gater: Ein Gater zerhackt und unterbricht ein Signal je nach Einstellung rhythmisch.

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